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Oliver Wick

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Gut 10 Jahre nach dem Start von Google dominiert das US-Unternehmen den Suchmaschinen-Markt mit deutlich ĂĽber 80% Marktanteil. Somit ist Google auch das MaĂź aller Dinge, wenn es darum geht, seine Internetseite fĂĽr Suchmaschinen zu optimieren. Die Mittel, MaĂźnahmen und Möglichkeiten der SEO (Search Engine Optimization – Suchmaschinen-Optimierung) orientieren sich weitgehend an den wohl ca. 150 Kriterien, die Google heranzieht, um die Position einer Webseite in den Suchergebnissen bestimmen zu können. Da ein Teil dieser Kriterien jedoch kaum jemandem bekannt sind, gestaltet es sich nicht immer ganz leicht, ihnen gerecht zu werden.

Wie Ihre Seite bei Google und anderen Suchmaschinen positioniert ist, hängt zunächst davon ab, wie gut die Maschinen Ihre Seite ĂĽberhaupt kennen – ist also nicht nur die Startseite bekannt, sondern auch die Unterseiten. Dies können Sie leicht testen, wenn Sie bei Google folgende Abfrage eingeben:

site:www.meine-seite.de (ohne Leerzeichen!) 

Gibt es bei dieser Suche weniger Ergebnisse, als Ihre Seite Unterseiten aufweist, dann sind nicht all Ihre Seiten bekannt. Hier ist dann auch der erste Ansatzpunkt, etwas zu unternehmen – helfen Sie nach, damit all Ihre Seiten erkannt werden. Wenn Sie Hilfe brauchen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Ein weitaus spannenderes und aussagekräftigeres Tool ist ein Suchmaschinen-Simulator. Er zeigt Ihnen, wie ein Suchmaschinen-Robot (auch Webcrawler oder Spider genannt) Ihre Seite sieht. Nach Eingabe des Domain-Namens sucht er los und wirft das Ergebnis aus. Ein solcher Simulator findet sich hier:

http://www.webconfs.com/search-engine-spider-simulator.php

Wenn dieser Spider-Simulator nur wenig oder gar keinen lesbaren Text, kaum Links und keine adäquate Beschreibung (Description) zu Ihrer Seite findet und nur einen (meist zwar großen, aber kaum relevanten) Schwung an Keywords anzeigt, dann ist es höchste Eisenbahn, etwas zu unternehmen!

Die immense Wichtigkeit von Keywords (fĂĽr Suchmaschinen) wird nämlich maĂźlos ĂĽberschätzt. Die Keywords kommen aus den UrsprĂĽngen des Webs und dienten vornehmlich der Verschlagwortung von wissenschaftlichen Texten. Irgendwann kam dann jemand auf die Idee, dass solche Schlagworte fĂĽr Suchmaschinen ja auch relevant sein könnten – und so entstand ein Mythos, der sich bis heute hartnäckig hält. Wenn Sie diesem Mythos nicht unterliegen wollen, tun Sie etwas dafĂĽr, dass neben zehn bis maximal 25 aussagekräftigen Schlagworten eine fĂĽr Ihr Unternehmen passende Beschreibung, ein aussagekräftiger Titel, eine erkleckliche Menge an ein- und ausgehenden Links sowie unbedingt konkret lesbarer und relevanter Text auf Ihren Seiten steht. Und wenn Sie nicht wissen wie dies zu bewerkstelligen ist, bin ich gerne behilflich.

Quelle: Mario Fischer: Website-Boosting 2.0, mitp
Foto: 
http://kunal.kundaje.net/2006_07_01_archives.php 

Oliver Wick

Struktur macht benutzerfreundlich

Eine gute und sinnvolle Struktur der Seite verbindet einige wichtige Eigenschaften, die unerlässlich sind:

  • Eine ĂĽbersichtliche Navigation hilft beim Zurechtfinden
    Wie die Ăśberschriften fĂĽr die einzelnen Kapitel im Inhaltsverzeichnis eines Buches fĂĽhren im MenĂĽ aussagekräftige Schlagwörter als Links – also interaktive Verweise – zu den speziellen Inhalten der Website. Bei einer gut durchdachten Navigation sollte leicht zu erkennen sein, was auf der Website im einzelnen zu finden ist und an welcher Stelle. AuĂźerdem sollte man unkompliziert von einer Seite zu jeder anderen springen können.
  • Eine gute Struktur erleichtert die Aufnahme der Inhalte
    Strukturieren Sie Ihre Inhalte. Niemand hat Lust ellenlange Seiten zu lesen. Texte sollten klar und kurz formuliert sein. Gliedern Sie durch Absätze und Zwischenüberschriften. Aufzählungen sind besser als lange Textwüsten. Unterstreichungen im Text sollten Sie nur für Links verwenden, denn Webseiten-Besucher versuchen unterstrichene Textpassagen anzuklicken.
  • Eine einfache und in sich logische Bedienbarkeit  erfreut die Nutzer und hält sie länger auf der Seite
  • Die Seite sollte möglichst schnellen Zugriff auf eine bestimmte Information ermöglichen
    Achten Sie auch auf das Ladeverhalten – der Seitenaufbau sollte flüssig sein und ohne nennenswerte Verzögerung geschehen. D.h. vermeiden Sie es möglichst, große Bilder zu verwenden sowie Plugins oder Features einzusetzen, die hohe Rechnerleistung beanspruchen
  • Nichts verwirrt den Nutzer mehr als unerwartete Ereignisse
    Hier wäre die bereits erwähnte Sache mit dem einheitlichen Layout zu nennen, vermeiden Sie es, dass sich die Optik der Seite plötzlich durch einen Klick komplett verändert. Hier geht’s aber auch um hilfreiche Hinweise, wie z.B.: mit einem Klick verlassen Sie unsere Seite – sie werden zu xy weitergeleitet.
  • Links verbinden und helfen strukturieren
    Wichtig: Vermeiden Sie Sackgassen.
    Setzen Sie wo immer möglich Links ein. Nicht nur zu externen Seiten, sondern v.a. zu internen. Betrachten Sie ihre gesamte Seite als großes Netzwerk mit einer Vielzahl von Beziehungen, die Sie auch deutlich machen und durch Verlinkung kennzeichnen. Vergessen Sie auch nicht, den Rückweg anzubieten – selbst der Zurück-Button ist bei ungeübten Usern nicht selbstverständlich immer im Gedächtnis. Links sollten deutlich als solche gekennzeichnet sein und auch entsprechend groß, damit sie sich mit der Maus leicht treffen lassen. Verwenden Sie eindeutige Linkbeschreibungen und achten Sie darauf, dass alle Links auch tatsächlich funktionieren. Und machen Sie regen Gebrauch von ALT-Texten – also den Alternativ-Texten, die beim Überfahren mit der Maus angezeigt werden. Sie sind übrigens auch für Bilder absolut hilfreich – kann das Bild aus welchen Gründen auch immer einmal nicht angezeigt werden, hilft der ALT-Text ein wenig weiter; und Sehbehinderten dient er als kompletter Bild-Ersatz – oftmals nicht wirklich anschaulich, wie Blinde leider all zu häufig berichten.

Die bisherigen Punkte Inhalt, Optik und Struktur ergeben somit kurz zusammengefasst: Eine gute Website zeichnet sich durch individuelle, ansprechende, klare, nicht ĂĽberladene grafische Gestaltung aus. Dabei sollte grundsätzlich die Einheit von Inhalt und Form angestrebt werden. Eine ĂĽbersichtliche Struktur und Navigation sollte ebenso selbstverständlich sein wie interessante inhaltliche Angebote. 

Oliver Wick

Links sind rechts

FĂĽr Wortspiele bekannt, bleibt es natĂĽrlich nicht aus, dass der eine oder andere Artikel mit einem solchen ĂĽberschrieben ist. Ăśber das Wortspiel hinaus, ist der Titel dieses Artikels aber durchaus ernst gemeint und weiĂźt nicht umsonst darauf hin, dass eben in der rechten Spalte meine Link-Sammlung zu finden ist.

Diese keineswegs vollständige Liste gibt einen interessanten Überblick und wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Für Tipps und Anregungen bin ich natürlich offen, Werbung im klassischen Sinne möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht machen.