Archiv für das Tag 'interaktiv'

Oliver Wick

Interaction is a must!

Unerlässlich in Zeiten des Web 2.0 – also der zweiten Generation des Internets, nämlich der Zeit von Interaktion, User-generiertem Inhalt, Beteiligung von Vielen, der Zeit der Weblogs und Online-Journale ist die Möglichkeit, mit dem Nutzer direkt in Verbindung zu treten. Interaktionsmöglichkeit wird also sicherlich als Kriterium für eine gute Website herangezogen.

Die Interaktion mit dem Nutzer funktioniert ĂĽber vielfältige Wege:

  • eMail oder Formular absenden
  • Produkt bestellen
  • Prospekt anfordern
  • RĂĽckrufwunsch
  • Newsletter

All die genannten Funktionen dienen im Wesentlichen einem Ziel: aus anonymen Benutzern werden Kontakte.

Auf eine besondere Form der Kontaktaufnahme möchte ich näher eingehen, nämlich auf:

Gästebücher und Foren – bitte dringend vermeiden!

Beides ist selten sinnvoll, denn die Anonymität erzeugt viel Unfug. Wollen Sie ein Forum auf Ihrer Webseite anbieten, sollten Sie sich sehr intensiv mit den rechtlichen Aspekten auseinandersetzen, denn Sie sind für deren Inhalte rechtlich mitverantwortlich. Und Sie brauchen unter Umständen einen Menschen mit einer Vollzeitstelle, der die Pflege und Wartung übernimmt und sich um un-liebsame Eintragungen kümmert. Nur ein einziger unzufriedener Patient ist mittels eines Forums jederzeit in der Lage, Ihr komplettes Image zu zerstören und Ihre Reputation zunichte zu machen.

Viel Sinnvoller: Kommentarfunktionen

Aus der Blog-Szene (Blog ist das Kurzwort fĂĽr Web-Log, also am treffendsten ĂĽbersetzt mit „Online-Journal“) – also von den mittlerweile sehr weit verbreiteten Tagebuch- bzw. Journal-Seiten kommt diese Funktion: Sie veröffentlichen einen Beitrag und ermöglichen es, dass Leser dazu einen Kommentar abgeben. Sie können bestimmen, wer kommentieren darf, Sie können festlegen, dass Kommentare erst nach Ihrer „Absegnung“ veröffentlicht werden und Sie können natĂĽrlich auch, wie in jedem Forum, Kommentare bearbeiten und löschen. Der groĂźe Vorteil: der Kommentar bezieht sich auf einen ganz bestimmten Artikel, Sie können damit inhaltlich steuern, wozu Sie die Meinung der Leute erhalten möchten und Sie haben dieses Tool deutlich besser in der Hand, als ein Forum. NatĂĽrlich kann auch mit der Kommentar-Funktion Schindluder getrieben werden; aber dann stellen Sie sie einfach ab – und Sie lösen keinerlei Aufschrei damit aus – was im Gegensatz durchaus geschieht, wenn nach unliebsamen Einträgen ein Forum geschlossen wird! 

Oliver Wick

Content Management System

Im Gegensatz zu den Anfängen des Internets – es dominierte html, die textbasierte Auszeichnungssprache – ist es heutzutage unerlässlich, seinen Interent-Auftritt möglichst dynamisch zu gestalten. Also nicht starr und fĂĽr ewige Zeiten in Form gegossen, fĂĽr den normalen Computer-User nicht editierbar, fĂĽr den Laien sogar ein Buch mit sieben Siegeln, sondern eben offen, flexibel, jederzeit aktualiserbar, und das fĂĽr Jedermann. Und damit dies auch Jedermann bewerkstelligen kann, wurden sog. Content-Management-Systeme (CMS) erdacht. Diese Inhalts-Verwaltungssysteme zeichnen sich v.a. dadurch aus, dass sie ohne Programmier- oder html-Kenntnisse bedient werden können.

Die Vorzüge liegen auf der Hand: es wird nicht jedesmal ein Administrator benötigt, nur weil sich ein Detail des Web-Auftritts ändern soll. Tagesaktuelle Informationen für meine Kunden kann ich direkt selbst ins Netz stellen. Und der Nutzer wird darüber auch noch automatisch per Newsletter informiert. Und meines Erachtens nach das Wichtigste: meine Seite sieht immer wieder anders aus, die Inhalte werden laufend ergänzt und fortgeschrieben, ich liefere ständig Anlässe, sich meine Seite anzusehen und nach wertvollen Informationen zu suchen und diese auch zu finden. Und dies nicht nur für den einzelnen Nutzer, sondern auch für die Suchmaschinen und deren sog. Robots, die ständig nach neuen, aktualisierten Inhalten suchen und Seiten dementsprechend weit oben oder eben weiter unten in den Suchlisten der Suchmaschinen plazieren.

Eine der einfachsten Möglichkeiten, dynamische Webseiten mit CMS-Funktionalität zu erstellen, bietet die Open Source Software WordPress. Dieses zeitgemäße Weblog-System ist frei erhältlich und wird allen Ansprüchen an einen modernen und professionellen Webauftritt gerecht.

Neben dem CMS – das so einfach zu bedienen ist, wie beispielsweise Word oder Open Office – verfĂĽgt WordPress ĂĽber alle relevanten Funktionen, die allgemein mit dem Schlagwort Web 2.0 umschrieben werden, sich am besten aber ĂĽber folgende Adjektive erklären lassen: interaktiv, dynamisch, multimedial, sozial, partizipatorisch, nutzerfreundlich.