Archiv für die Kategorie 'online'

Oliver Wick

Vier zu neun!

 

Seit einiger Zeit ist ja nun schon die neueste Version des Internet Explorer auf dem Markt. Mit dem Internet Explorer 9 verspricht Microsoft nicht nur schneller Performance sondern auch deutlich erhöhte Sicherheit.

Auch den neuesten Mozilla Firefox gibt es nun schon seit gut einem Monat zum Download. Auch Firefox 4 lässt sich in Sachen Sicherheit und Geschwindigkeit nicht lumpen und zieht mühelos nach.

Und auch wenn sie merklich geringer verbreitet sind, als die beiden Marktführer, sind auch Google Chrome 11, Opera 11 und Safari 5 durchaus schnell, sicher und in jedem Fall empfehlenswert.

Nennenswerte Unterschiede mag es sicherlich zwischen den einzelnen Browsern geben – eines ist jedoch unbestritten: Wenn Sie auf dem laufenden bleiben und regelmäßige Browser-Updates mitmachen, dann sind Sie immer auf der sicheren Seite, verpassen keine neuen Innovationsschritte und erhalten den sichersten Netzzugang, der jeweils aktuell möglich ist.

Und ganz abgesehen davon können Sie auch immer gleich überprüfen, ob Ihr eigener Webauftritt ausreichend aktuell konfiguriert und gestaltet ist, und im neuen Browser nicht nur funktionsfähig bleibt, sondern auch optisch wie gewünscht dargestellt wird.

Alles über die Geschichte und Entwicklung der einzelnen Browser, über deren Verbreitung, den Vor- und Nachteilen und natürlich auch die jeweiligen Download-Links finden sich auf Wikipedia.

Oliver Wick

Was zeichnet eine gute Website aus?

Grafiker und Webdesigner sagen:
Ein überzeugendes Design sollte an erster Stelle stehen,
denn der erste Eindruck des Besuchers ist prägend.

Techniker meinen: 
Der gesamte Quellcode sollte gültig und valide,
die Seite barrierefrei und suchmaschinenoptimiert sein.

Konzern-Chefs fordern:
Die Website muss den Umsatz signifikant steigern.

Marketing-Strategen setzen auf:
Content, Content, Content – also Inhalt

Soziale Einrichtungen wünschen sich:
Interaktionsmöglichkeit und regen Austausch mit den Nutzern.

User sagen:
der Webauftritt muss v.a. benutzerfreundlich und interessant sein.

Sicherlich alles richtig und bestimmt auch nicht ganz neu! All die genannten Punkte deuten in jedem Fall darauf hin, was eine Website definitiv nicht ist oder sein sollte:

Eine Website ist keine Visitenkarte!

Im Gegensatz zu dieser soll sie nämlich drei grundlegende Funktionen erfüllen:

  • sich mit den Kunden befassen,
  • eine Beziehung aufbauen und
  • den Boden für weitere Besuche bereiten

Wie erreichen Sie nun diese Funktionen?

In einer losen Reihe werde ich diese Frage in der nächsten Zeit hier beantworten.

Foto: phecsone, fotolia.de 

Oliver Wick

form follows function

Der Gestaltungsleitsatz "Form folgt  Funktion" (FFF) kommt eigentlich aus der Architektur, wird aber oftmals auch für Design und Gestaltung verwendet, und das zurecht. Natürlich ist es prima, wenn eine Publikation – sei sie nun on- oder offline – hübsch aussieht und eine vollendete Form aufweist, wenn jedoch der Inhalt nicht wirklich etwas hergibt, ist die ganze gute Form umsonst.

Andererseits muss natürlich auch gelten: der Inhalt kann noch so toll, wichtig und richtig sein, wenn er in grauenhafter Optik daherkommt, wird ihn auch kaum jemand lesen, geschweige denn wirklich aufnehmen.

Beides ist also wichtig, die Reihenfolge der Wichtigkeit gibt FFF wieder. Dass es sich bei Form und Funktion um zwei [unterschiedliche] Dinge handelt, ist natürlich klar, dass diese Trennung jedoch im Web 2.0 eine neue Dimension entwickelt, bedarf vielleicht einer kleinen Erklärung:

Wird auf statischen, vorwiegend auf html basierenden Webseiten Form und Inhalt quasi "in einem erstellt", setzen moderne, dynamische Seiten auf eine strikte Trennung: der Inhalt landet in einer Datenbank, in der keinerlei Wert auf die Darstellung gelegt wird, Text wird ohne jegliche Formatierung gespeichert, Bilder und grafisches Material wird als Datei angehängt und nur der Link zu diesen Dateien wird erfasst. Die Form wird seperat erstellt und meist mittels CSS festgelegt. Diese sog. Cascading Style Sheets, am besten übersetzt mit der etwas sperrigen Begriffkombination "aufeinander aufbauende ‘Form’-Blätter", geben jedweden Inhalt in der vordefinierten Form wieder. Die revolutionäre Folge: derjenige, der den Inhalt eingibt, braucht keinerlei Computer-Kenntnisse, muss sich nicht um gestalterische Aspekte kümmern und kann sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren. Nachdem er auf den Speicherbutton drückt, steht alles – wie von Zauberhand – ordentlich und in der gewünschten Weise dargestellt, online.

Es ist also mittels dieser Trennung nicht nur deutlich einfacher geworden, Inhalte selbst online zu stellen, es ist auch der damit zusammenhängende oftmals umfassende Zeitfaktor [ich kann mich nicht auch noch darum kümmern, all das ins Internet zu stellen] ad acta gelegt: in nur wenigen Minuten sind neue, aktuelle Inhalte weltweit verfügbar; ohnehin [offline] verfasste Texte sind in Windeseile per copy & paste hochgeladen; Veränderungen, Ergänzungen und Anpassungen sind blitzschnell gemacht.

Es gibt noch viele andere Gründe, die für dynamische Webseiten sprechen, dieser erscheint mir jedoch aus Sicht derer, die ihre Webseite aus Marketing-Gründen betreiben, der relevanteste.

Oliver Wick

Visitenkarte im Netz

Nahezu jeder deutsche Mittelständler ist mittlerweile online. Doch die Mehrzahl zeigt sich im Netz nur mit einer elektronischen Visitenkarte. Die Hamepage bietet den Besuchern vorwiegend Basisinformationen über das Unternehmen, zum Teil noch über die Produkte, mehr jedoch nicht. Nur knapp 20% nutzen die Möglichkeit des Onlineverkaufs und noch weit weniger setzen auf Hintergrundinformationen, umfangreiche Produktkataloge oder die Kommunikation von Detailwissen. 

Hauptargument für diese eher spärliche Nutzung der Online-Potentiale ist die fehlende Zeit. Für mich eher ein Argument FÜR eine gute Webseite, als DAGEGEN. Wer wenig Zeit hat, muss zusehen, diese möglichst effektiv und effizient zu nutzen, sprich die richtigen Dinge richtig tun. D.h. auf Synergien setzen, Texte, Bilder und andere Medien gleich mehrfach nutzen. Warum nicht den Text für die Werbebroschüre auch online stellen? Die Bilder für den letzten Produktkatalog in eine Web-Galerie einbauen? Oder den letzen Dankesbrief eines zufriedenen Kunden auf der Webseite publizieren? Und v.a. Dingen nicht notwendigerweise von einer perfekt durchgestylten und durchdachten fertigen Seite ausgehen, sondern eher nach dem Motto "work in progress" die Dinge wachsen lassen. Jede Woche einen relevanten Text online stellen und abwarten lernen. Berücksichtigt man Urlaub, Krankheit und absolute Stressphasen, so sind doch innerhalb eines Jahres 40 Artikel zusammengekommen, die ein beachtliches Bild Ihrer kleinen Firma abgeben und auf die Sie weiter aufbauen können.

Machen Sie mehr aus Ihrem Online-Auftritt, ich helfe Ihnen gerne bei der Konzeption.