24.01.2012
Grüß Gott
Hallo liebe Freunde
Hallo liebe Freunde
Was hat das alte chinesische Legespiel Tangram nun mit Webdesign, Gestaltung und Kommunikation zu tun? Gute Frage! Zunächst natürlich nichts oder nicht viel; auf den zweiten Blick jedoch einiges …
Vielleicht hilft uns dies weiter: Der Legende nach beauftragte ein Mönch einst seinen Schüler, zu reisen, um die Essenz der vielfältigen Schönheit der Welt auf nur eine Keramiktafel zu malen. Unglücklicherweise zerbrach die Tafel in sieben Teile, und der Schüler konnte sie nicht mehr zu einem Viereck zusammenlegen. Er versuchte es tagelang. Unendlich viele Muster und Bilder entstanden. Am Ende verstand der Schüler: Er muss nicht in die Welt hinaus reisen. Er kann die Schönheit und Vielfalt der Welt ganz einfach in den sieben Teilen der zerbrochenen Tafel wiederfinden.
Ähnlich wie der Schüler können auch wir die sieben Teile des Tangram nutzen, um uns die Schönheit und Vielfalt der Welt "nachzubauen". Die einfachen, geometrischen Grundformen Dreieck, Quadrat und Parallelogramm sind ideal geeignet, um vieles und vielfältiges darzustellen, sie eignen sich zum Experimentieren und Ausprobieren und liefern immer wieder erstaunliche und interessante Ergebnisse, die sich z.B. für die Gestaltung von grafischem Material eignen oder als Grundlage für ein Webdesign dienen können. Kurzum, das Spiel mit dem kleinen Puzzle hilft unserer gestalterischen Fantasie auf die Sprünge – und wenn nicht, dann bietet es zumindest eine gewisse Ablenkung im Büro-Alltag … mir jedenfalls haben die sieben Holzteile auf meinem Schreibtisch geholfen, die zündende Idee zu meinem kleinen Folder zu finden, in welchem ich mein Angebotsspektrum vorstelle … das nenne ich doch mal spielerisch die Arbeit erledigen!
Gut 10 Jahre nach dem Start von Google dominiert das US-Unternehmen den Suchmaschinen-Markt mit deutlich über 80% Marktanteil. Somit ist Google auch das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, seine Internetseite für Suchmaschinen zu optimieren. Die Mittel, Maßnahmen und Möglichkeiten der SEO (Search Engine Optimization – Suchmaschinen-Optimierung) orientieren sich weitgehend an den wohl ca. 150 Kriterien, die Google heranzieht, um die Position einer Webseite in den Suchergebnissen bestimmen zu können. Da ein Teil dieser Kriterien jedoch kaum jemandem bekannt sind, gestaltet es sich nicht immer ganz leicht, ihnen gerecht zu werden.

Wie Ihre Seite bei Google und anderen Suchmaschinen positioniert ist, hängt zunächst davon ab, wie gut die Maschinen Ihre Seite überhaupt kennen – ist also nicht nur die Startseite bekannt, sondern auch die Unterseiten. Dies können Sie leicht testen, wenn Sie bei Google folgende Abfrage eingeben:
site:www.meine-seite.de (ohne Leerzeichen!)Â
Gibt es bei dieser Suche weniger Ergebnisse, als Ihre Seite Unterseiten aufweist, dann sind nicht all Ihre Seiten bekannt. Hier ist dann auch der erste Ansatzpunkt, etwas zu unternehmen – helfen Sie nach, damit all Ihre Seiten erkannt werden. Wenn Sie Hilfe brauchen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.
Ein weitaus spannenderes und aussagekräftigeres Tool ist ein Suchmaschinen-Simulator. Er zeigt Ihnen, wie ein Suchmaschinen-Robot (auch Webcrawler oder Spider genannt) Ihre Seite sieht. Nach Eingabe des Domain-Namens sucht er los und wirft das Ergebnis aus. Ein solcher Simulator findet sich hier:
http://www.webconfs.com/search-engine-spider-simulator.php
Wenn dieser Spider-Simulator nur wenig oder gar keinen lesbaren Text, kaum Links und keine adäquate Beschreibung (Description) zu Ihrer Seite findet und nur einen (meist zwar großen, aber kaum relevanten) Schwung an Keywords anzeigt, dann ist es höchste Eisenbahn, etwas zu unternehmen!
Die immense Wichtigkeit von Keywords (für Suchmaschinen) wird nämlich maßlos überschätzt. Die Keywords kommen aus den Ursprüngen des Webs und dienten vornehmlich der Verschlagwortung von wissenschaftlichen Texten. Irgendwann kam dann jemand auf die Idee, dass solche Schlagworte für Suchmaschinen ja auch relevant sein könnten – und so entstand ein Mythos, der sich bis heute hartnäckig hält. Wenn Sie diesem Mythos nicht unterliegen wollen, tun Sie etwas dafür, dass neben zehn bis maximal 25 aussagekräftigen Schlagworten eine für Ihr Unternehmen passende Beschreibung, ein aussagekräftiger Titel, eine erkleckliche Menge an ein- und ausgehenden Links sowie unbedingt konkret lesbarer und relevanter Text auf Ihren Seiten steht. Und wenn Sie nicht wissen wie dies zu bewerkstelligen ist, bin ich gerne behilflich.
Quelle: Mario Fischer: Website-Boosting 2.0, mitp
Foto:Â http://kunal.kundaje.net/2006_07_01_archives.phpÂ
…so Titel und quasi Motto des aktuell erschienenen Halbjahresprogramm der Typografischen Gesellschaft München e.V. (TGM).
In Zeiten der Krise passt dieses Thema ja nun besonders gut, verspricht es doch, mit Altem zu brechen, Neues einzuführen und überhaupt, alles wird besser, oder zumindest neuer, anders…

Wie hat man sich aber nun eine Reform in der Typografie vorzustellen? Wird auch hier alles neu? Bisherige Leitsätze über Bord geworfen, Gesetzmäßigkeiten aktualisiert, Gestaltung neu definiert? Gabriele Werner erklärt die Titel- und Mottowahl im einleitenden Teil des Programmhefts treffend so: "Nicht um Visionen geht es, es geht um Wirklichkeit. Form braucht Reform." Und so ist auch der Anteil der Typografie am Weltgeschehen gut und richtig definiert: Es geht darum, die Zukunft zu gestalten! Immer wieder neu, immer wieder anders, immer wieder am Zahn der Zeit.
Eine Fülle spannender und interessanter Angebote findet sich im Programm-Heft.
Auch online.
Obwohl in aller Munde, weiß kaum jemand genau, was eigentlich damit gemeint ist. Geht es um Technologie und Innovation, um soziale Netzwerke und Tauschbörsen, um Kommunikation und Interaktion mit allen und jedem, oder ist das Web 2.0 nur eine weitere Blase im Internet, die ähnlich schnell zerplatzt wie so manch anderer Hype? Nun, es ist wohl von jedem etwas und – je nach Betrachtungswinkel – unterschiedliches. Aus Marketingsicht bietet Web 2.0 jedenfalls eine ganze Menge; durch die Möglichkeit, auf ganz einfache Weise das Internet für die eigenen Zwecke zu nutzen, wird es zum unverzichtbaren Instrument für Ihr Unternehmen:
Grafische Darstellung inspiriert durch Markus Angermeier
Die eigene Webseite als reine „Visitenkarte im Netz“ prägte die Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die heutigen technischen Möglichkeiten gehen weit darüber hinaus; eine Vielzahl innovativer und nützlicher Mittel sind heutzutage verfügbar:

Wer also mit der ZEIT geht, muss nicht mit der Zeit GEHEN!
Eine große Zahl der aktuellen Content Management Systeme (CMS) liegt als Open Source Software vor und ist kostenfrei nutzbar. Die Installation ist meist relativ einfach und die Anpassung an das Corporate Design Ihres Unternehmens ist in jedem Fall möglich.

L_O_W arbeitet mit verschiedenen Open-Source-Systemen und hilft Ihnen gerne, das für Ihre Anforderungen am besten geeignete CMS zu finden:
TYPO3 ist ein sehr komplexes CMS, welches seit vielen Jahren von einer sehr großen Community stetig weiter entwickelt und von vielen Unternehmen genutzt wird. Durch eine Fülle von verfügbaren Erweiterungen sind dem System nahezu keine Grenzen gesetzt.
Es eignet sich für umfangreiche bis sehr große Web-Auftritte mit einer Fülle an dynamischen, laufend aktualisierten Daten. Die Komplexität des System stellt neben einer nicht unerheblicher Einarbeitungszeit für die Redakteure v.a. auch hohe Anforderungen an die Leistungs- und Konfigurationsfähigkeit des verwendeten Servers.
Der Schwerpunkt von Typo3 liegt eindeutig auf Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit.
Drupal ist ebenfalls ein umfangreiches CMS mit großer kreativer Community
und individueller Anpassungsfähigkeit an eigene Wünsche und Bedürfnisse. Einfache
Installation, viele Erweiterungen und eine sichere Programmierung zeichnen es als ideales System für mittlere bis große Web-Auftritte aus.
Die Systemanforderungen sowie der Administrationsbedarf sind merklich geringer als bei Typo3. Der Schwerpunkt von Drupal liegt in der Integration von CMS und Weblog, es ist daher bestens für Online-Communities geeignet.
Contenido ist ein vielseitiges CMS mit stetig wachsender Community. Eine Besonderheit ist das sog. Inside-Editing, also die direkt im späteren Layout vorzunehmende Anpassung der Inhalte. Eine Vielzahl von Erweiterungen erlaubt ein großes Einsatzspektrum.
Contenido eignet sich für mittlere bis große Web-Auftritte sowie Intranetlösungen. Der Schwerpunkt von Contenido liegt auf der einfachen Bedienbarkeit für den Endanwender.
WordPress ist ein einfach zu bedienendes Weblog-CMS, welches v.a. die Funktionen eines Online-Journals bestens erfüllt. Durch den großen Funktionsumfang und den stark individualisierbaren Aufbau ist es jedoch auch bestens zur Content-Verwaltung mittlerer und größerer Web-Auftritte geeignet.
Die große WordPress-Community schätzt v.a. die schnell und einfach zu bewerkstelligende Installation, die intuitive Handhabung und das große Einsatzspektrum. Die Systemanforderungen sind dabei sehr gering, der Administrationsaufwand tendiert gegen Null.
Der Schwerpunkt von WordPress liegt auf einfacher und intuitiver Bedienbarkeit sowie auf der umfangreichen Web-2-0-Funktionalität.
Für Wortspiele bekannt, bleibt es natürlich nicht aus, dass der eine oder andere Artikel mit einem solchen überschrieben ist. Über das Wortspiel hinaus, ist der Titel dieses Artikels aber durchaus ernst gemeint und weißt nicht umsonst darauf hin, dass eben in der rechten Spalte meine Link-Sammlung zu finden ist.

Diese keineswegs vollständige Liste gibt einen interessanten Überblick und wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Für Tipps und Anregungen bin ich natürlich offen, Werbung im klassischen Sinne möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht machen.
Als Schlagwort mittlerweile in aller Munde, liefert Web 2.0 auch für dieses Weblog den Anlaß!
Hier entsteht eine Sammlung mit Relevantem und Interessantem rund um das Thema Weblog und dem Nutzen dynamischer Webseiten für v.a. kleine und mittelständische Betriebe.

Der wirtschaftliche Nutzen dieser Online Journale wird ebenso dargestellt wie die Wege, Kunden anzusprechen, zu gewinnen und bei der Stange zu halten.
Weiterführende Informationen gibt es zunächst hier, später dann auch in diesem Blog.